Südportugal entdecken – Strände, Klippen und sehenswerte Orte
Südportugal vereint vieles, was eine abwechslungsreiche Reise ausmacht: weite Atlantikküsten, goldene Sandstrände, kleine Fischerorte und historische Städte. Während die Algarve für ihre spektakulären Küstenfelsen und lebhaften Ferienorte bekannt ist, begeistert der Alentejo mit weiten Landschaften, einsamen Stränden und einem ruhigeren Tempo.
Eine Rundreise durch Portugals Süden eignet sich ideal, um beides zu verbinden. Du kannst entweder mit dem Mietwagen entspannt von Highlight zu Highlight fahren oder dir einen Camper mieten und unterwegs an passenden Plätzen übernachten. Am besten planst du dafür zwei bis drei Wochen ein, um genügend Zeit für Strände, Orte und kleine Abstecher ins Hinterland zu haben.
In diesem Blogbeitrag findest du die besten Sehenswürdigkeiten, Highlights und Geheimtipps, welche du auf keinen Fall auf einem Portugal Roadtrip verpassen solltest.
Reiseroute durch Südportugal – Von Lissabon nach Faro
Ein guter Startpunkt für eine Rundreise durch Portugals Süden ist Lissabon. Von hier aus kannst du mit einem Mietwagen oder Camper Richtung Süden aufbrechen und die Küstenroute entlangfahren. Der klassische Reiseverlauf führt dich zunächst über die Halbinsel Setúbal und durch den Alentejo bis an die Westküste der Algarve. Danach geht es weiter über Sagres und Lagos bis zur Südküste mit den bekannten Stränden und Küstenfelsen. Endpunkt ist Faro, von wo aus viele Rückflüge gehen. Alternativ fährst du von dort wieder zurück nach Lissabon.
Für die Route solltest du zwei bis drei Wochen einplanen. Mit weniger Zeit kannst du die Etappen kürzen, etwa indem du nur die Algarve bereist. Besonders entspannt wird die Tour mit einem Camper, weil du flexibel an der Küste übernachten kannst. In der Algarve sind offizielle Campingplätze und Stellplätze weit verbreitet, während im Alentejo auch kleine und ruhigere Übernachtungsmöglichkeiten zu finden sind. Mit dem Mietwagen bist du dagegen in den Städten oft etwas mobiler und musst dir keine Gedanken ums Parken machen.
👉 Auf der folgenden Google Maps Karte findest du die besten Sehenswürdigkeiten in Südportugal. So verpasst du keine Highlights und es wird zum Kinderspiel den Überblick über die Reiseroute zu behalten und passende Zwischenstopps zu planen.
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Lissabon – Startpunkt der Rundreise durch Portugals Süden
Viele Reisen durch den Süden Portugals beginnen in Lissabon. Die Hauptstadt liegt am Fluss Tejo und bietet eine lebendige Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Stadtleben. In den Altstadtvierteln Alfama und Bairro Alto kannst du durch enge Gassen schlendern, von den vielen Aussichtspunkten (Miradouros) auf die Dächer der Stadt blicken und mit der berühmten Straßenbahn Linie 28 fahren.
Sehenswert sind auch der Torre de Belém und das Hieronymuskloster, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Wer Lust auf einen Kontrast hat, sollte das moderne Viertel Parque das Nações besuchen, das mit futuristischer Architektur und dem großen Ozeanarium überrascht.
Ein besonderes Erlebnis ist es, den Abend mit einem Glas Wein in einer kleinen Bar zu verbringen und dabei der Fado-Musik zu lauschen – ein wichtiger Teil der portugiesischen Kultur. Plane am besten zwei bis drei Tage ein, bevor es auf die eigentliche Rundreise geht.
👉 Weitere Informationen findest du im ausführlichen City Guide zu Lissabon.
Lissabon gehört zu den spannendsten Städten Europas und bietet eine beeindruckende Mischung aus Geschichte, Aussichtspunkten und lebendigen Vierteln. Zwischen engen Gassen, historischen Straßenbahnen und dem…
mehr lesenCabo da Roca – westlichster Punkt des europäischen Festlands
Ein weiteres Highlight in der Nähe von Sintra ist das Cabo da Roca. Die Landzunge ragt weit in den Ozean hinein und markiert den westlichsten Punkt des europäischen Festlands. Ein Leuchtturm steht hoch über den Klippen, und eine kleine Tafel erinnert an die geografische Bedeutung des Ortes. Die steilen Felsabbrüche, die bis zu 140 Meter ins Meer abfallen, lassen die Wucht der Natur besonders eindrucksvoll wirken.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt die Praia da Ursa, eine wilde und nahezu unberührte Bucht. Der Abstieg ist zwar steil und erfordert gutes Schuhwerk, doch unten angekommen wirst du mit einer einmaligen Kulisse aus Felsen und Küste belohnt.
Das Cabo da Roca selbst ist meist gut besucht, vor allem in der Hochsaison und rund um den Sonnenuntergang. Trotzdem lohnt sich der Abstecher, denn die Ausblicke sind bei jedem Wetter ein Erlebnis. An klaren Tagen reicht der Blick weit die Küste entlang, bei Wind und Wolken zeigt sich die raue Seite der Landschaft.
Sintra – Paläste und Gärten im Hinterland von Lissabon
Nur eine knappe Stunde westlich von Lissabon liegt die Stadt Sintra, die wie ein riesiges Freilichtmuseum wirkt. Die Hügellandschaft ist gespickt mit Palästen, Burgen und romantischen Gartenanlagen, die inmitten dichter Wälder liegen. Am bekanntesten ist der Palácio da Pena, dessen bunte Türme und verspielte Architektur schon von weitem zu sehen sind. Doch Sintra hat weit mehr zu bieten: Die geheimnisvollen Gärten der Quinta da Regaleira mit ihren unterirdischen Gängen und dem berühmten Initiationsbrunnen gehören zu den faszinierendsten Orten Portugals.
Auch die maurische Burg, die hoch über der Stadt thront, und mehrere kleinere Paläste laden zum Erkunden ein. Wer genügend Zeit einplant, kann hier problemlos zwei Tage verbringen und sich ganz in die Mischung aus Märchenarchitektur, üppiger Natur und Geschichte vertiefen. Am Abend lohnt sich ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren engen Gassen, kleinen Läden und traditionellen Cafés.
👉 Weitere Informationen findest du im separaten Beitrag über Sintra.
Halbinsel Setúbal und die Strände im Naturpark
Nur eine knappe Stunde südlich von Lissabon beginnt die Halbinsel Setúbal, die sich hervorragend als erster Stopp auf der Reiseroute eignet. Hier treffen grüne Hügel auf lange Sandstrände, die deutlich ruhiger sind als in der Algarve. Besonders im Naturpark Arrábida findest du kleine Buchten mit türkisblauem Wasser, die fast karibisch wirken.
Am Cabo Espichel steht ein einsamer Leuchtturm auf den Klippen, von dem du weite Ausblicke über die Atlantikküste hast. Rundherum gibt es Wanderwege entlang der schroffen Küste – ideal, wenn du dir die Beine nach den ersten Reisetagen in der Stadt vertreten möchtest.
👉 Für Camper ist die Gegend besonders interessant: Entlang der Küste finden sich einige schöne Plätze fürs Übernachten. In der Nebensaison wird Wildcamping hier oft noch toleriert – vorausgesetzt, du verhältst dich unauffällig, hinterlässt keinen Müll und respektierst die Natur.
Praia da Galé – goldene Strände im Alentejo
Der Praia da Galé im Alentejo gehört zu den traumhaften Stränden, die selbst in der Hochsaison noch erstaunlich ruhig wirken. Besonders eindrucksvoll sind hier die Felstrukturen, die wie große Skulpturen aus dem Sand ragen und dem Strand ein ganz eigenes Gesicht geben. Zwischen den Felsen entstehen kleine Buchten, die sich je nach Gezeiten zum Baden oder einfach zum Entdecken eignen.
Da der Strand etwas abseits liegt, bleibt er ein echter Geheimtipp. Du triffst hier eher auf Spaziergänger und ein paar Einheimische als auf große Touristengruppen. Wer Lust auf Bewegung hat, kann den Strand entlangwandern und immer wieder neue Perspektiven auf die Küste genießen.
👉 Tipp: Nimm dir genug Zeit für einen langen Strandspaziergang – besonders bei Sonnenuntergang leuchten die Felsen in warmen Farben und die Szenerie wirkt fast surreal.
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Praia do Malhão – wilde Atlantikküste bei Vila Nova de Milfontes
Der Praia do Malhão liegt etwas nördlich von Vila Nova de Milfontes und gehört zu den spektakulärsten Stränden der Alentejo-Küste. Breiter Sand, vorgelagerte Felsen und die offene Atlantikküste machen ihn zu einem Ort, an dem die Natur im Vordergrund steht. Hier findest du keine Strandbars oder Liegenreihen, sondern ursprüngliche Landschaft und kräftige Wellen.
Der Strand ist besonders beliebt bei Surfern, aber auch für Spaziergänge eignet er sich hervorragend. Mehrere kleine Holzstege führen von den Parkplätzen über die Dünen bis hinunter ans Wasser. Gerade in der Nebensaison hast du den Praia do Malhão fast für dich allein – ideal, um die Ruhe zu genießen.
Farol Cabo Sardão & der Trilho von Odeceixe
Das Cabo Sardão ist einer der markantesten Küstenabschnitte im Alentejo. Auf den Klippen steht ein rot-weißer Leuchtturm, von dem aus du einen weiten Blick über die raue Atlantikküste hast. Besonders bekannt ist die Gegend für ihre Storchennester, die direkt auf den Felsen über dem Meer gebaut sind – etwas, das man sonst kaum findet.
Von Odeceixe aus führt ein Abschnitt des Trilho dos Pescadores an diesem Teil der Küste entlang. Der Wanderweg folgt schmalen Pfaden über Klippen, durch Blumenwiesen und vorbei an einsamen Buchten. Die Kombination aus Wind, Wellen und dem offenen Blick aufs Meer macht diesen Abschnitt besonders eindrucksvoll.
Wer mit dem Auto oder Camper unterwegs ist, kann direkt am Leuchtturm parken und die Aussicht genießen. Für Wanderer lohnt es sich, zumindest eine kurze Etappe auf dem Küstenpfad zu laufen.
Zambujeira do Mar – Küstenort im Alentejo
Das kleine Dorf Zambujeira do Mar liegt direkt auf den Klippen und ist einer der charmantesten Orte an der Alentejo-Küste. Unten breitet sich ein breiter Strand aus, der von Felsen eingerahmt ist und sich hervorragend für einen Badestopp eignet. Oben im Ort findest du weiße Häuser, kleine Cafés und Restaurants, die frischen Fisch servieren – typisch portugiesisch und angenehm entspannt.
Der Küstenweg Trilho dos Pescadores führt hier mitten durch den Ort, sodass sich Zambujeira gut als Zwischenstopp auf einer Wanderung oder Etappe mit dem Auto anbietet. Besonders schön ist der Blick von den Klippen bei Sonnenuntergang, wenn die Häuser im warmen Licht leuchten und die Wellen unten am Strand brechen.
👉 Tipp: Nur wenige Minuten südlich liegt der Praia do Alteirinhos – ein Strand, der bei Sonnenuntergang mit seinen Felsen und der ruhigen Atmosphäre ein absolutes Highlight ist.
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Bordeira’s Beach – Surferparadies an der Algarve
An der Westküste der Algarve, in der Nähe von Carrapateira, liegt der weitläufige Strand Praia da Bordeira. Der Strand ist riesig, von Dünen eingerahmt und öffnet sich direkt zur Atlantikküste. Gerade bei Ebbe entstehen kleine Lagunen, in denen Familien mit Kindern gut baden können, während draußen die perfekten Wellen rollen – ideal für Surfer.
Vom Parkplatz oberhalb von den Sandstränden führen Holzstege zu verschiedenen Aussichtspunkten. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von den Klippen südlich des Strandes: Von hier siehst du die Weite des Strandes, die Dünenlandschaft und das Meer gleichzeitig.
Der Ort Carrapateira selbst ist klein und ruhig, eignet sich aber gut für eine Pause mit einem Kaffee oder einem schnellen Snack. Wer mit dem Camper reist, findet rund um Carrapateira mehrere Stellplätze und kleine Campingmöglichkeiten.
Sagres – Seefahrerstadt am westlichsten Punkt der Algarve
Sagres gilt als einer der geschichtsträchtigsten Orte im Süden Portugals. Von hier aus brachen einst die Seefahrer zu ihren Expeditionen auf – noch heute kannst du die beeindruckende Festung von Sagres besichtigen, die hoch über dem Meer thront. Der Ort selbst ist klein und überschaubar, aber genau das macht den Reiz aus: ein ruhiger Ausgangspunkt mit Blick auf die unendliche Weite des Atlantiks.
Nur wenige Kilometer westlich liegt das Cabo de São Vicente, die südwestlichste Spitze Europas. Der Leuchtturm und die steilen Klippen sind besonders zum Sonnenuntergang ein Erlebnis, wenn sich der Himmel in Orange- und Rottönen verfärbt.
Sagres ist außerdem ein beliebtes Ziel für Surfer und Individualreisende, die die wilde Seite der Algarve suchen. Cafés, kleine Restaurants und entspannte Unterkünfte sorgen dafür, dass du dich hier schnell wohlfühlst.
👉 Weitere Informationen findest du im separaten Beitrag.
Sagres liegt im Südwesten der Algarve und fühlt sich deutlich rauer und ursprünglicher an als viele andere Orte der Region. Die mächtige Festung thront auf…
mehr lesenLagos – historische Stadt mit Stadtmauer und Küstenkulisse
Die Stadt Lagos verbindet Geschichte mit einer beeindruckenden Küstenlandschaft. Innerhalb der alten Stadtmauer findest du ein lebendiges Zentrum mit engen Gassen, kleinen Plätzen und vielen Restaurants. Besonders schön ist ein Spaziergang durch das historische Zentrum, wo die weiß getünchten Häuser und die traditionelle portugiesische Architektur den besonderen Charme ausmachen.
Am Hafen starten Ausflugsboote, die dich zu den Felsformationen der Ponta da Piedade bringen. Alternativ kannst du den Küstenabschnitt auch zu Fuß erkunden: Holzstege und kleine Wege führen zu mehreren Aussichtspunkten mit weiten Blicken über das Meer.
Lagos ist größer und lebendiger als die anderen Orte auf dieser Route, gleichzeitig aber nicht so überlaufen wie die bekannten Badeorte weiter östlich. Damit eignet sich die Stadt gut als Zwischenstopp für ein bis zwei Nächte.
Prainha und João de Arens – versteckte Badebuchten bei Portimão
Östlich von Lagos, in der Nähe von Portimão, liegen die kleinen Buchten Prainha und João de Arens. Beide Orte sind deutlich weniger besucht als die großen Küstenabschnitte der Algarve und wirken dadurch fast abgeschieden. Zwischen hohen Felsen und schmalen Zugängen öffnen sich kleine Sandflächen, die ein besonders geschütztes Badeerlebnis bieten.
Die Buchten sind von markanten Felsformationen eingerahmt, die im Licht des Nachmittags besonders intensiv leuchten. Bei Ebbe werden zusätzliche kleine Bereiche zwischen den Felsen zugänglich, sodass sich neue Wege und kleine Naturpools zeigen. Wer gern fotografiert, findet hier viele Motive – von steilen Klippen bis hin zu kleinen Grotten.
Prainha und João de Arens eignen sich gut für einen kurzen Abstecher von Lagos oder Portimão. Gerade in der Nebensaison hast du diese Orte oft fast für dich allein.
Benagil-Höhlen & Praia da Marinha – berühmte Küstenfelsen
Zwischen Portimão und Albufeira liegen zwei der bekanntesten Orte an der Südküste: die Benagil-Höhlen und die Praia da Marinha. Die Höhlen von Benagil erreichst du nur vom Wasser aus – entweder mit dem Kajak, auf einer geführten Bootstour oder, wenn die Bedingungen passen, schwimmend vom nahen Ufer. Besonders eindrucksvoll ist das große Felsgewölbe mit dem kreisrunden Loch in der Decke, durch das das Sonnenlicht einfällt.
Nur wenige Kilometer weiter findest du die Praia da Marinha, die oft als eine der schönsten Küstenkulissen Europas bezeichnet wird. Markante Felsbögen und türkisfarbenes Wasser machen diesen Abschnitt zu einem Highlight. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt entlang der Klippen zwischen den beiden Orten – perfekt, um die Landschaft in Ruhe zu genießen.
👉 Hinweis für Camper: In der Umgebung gibt es nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten, besonders für größere Fahrzeuge. Mit dem Wohnmobil solltest du lieber auf offizielle Stellplätze in der Nähe ausweichen.
Praia da Falésia – lange Küste bei Albufeira
Die Praia da Falésia gehört zu den bekanntesten Küstenabschnitten an der Algarve und beeindruckt vor allem durch ihre rötlich leuchtenden Klippen. Über mehrere Kilometer zieht sich ein breiter Sandstreifen entlang der Felsen, die je nach Tageslicht in unterschiedlichen Farbtönen schimmern. Besonders in den Abendstunden ergibt sich ein eindrucksvolles Farbspiel aus Orange, Rot und Gold.
Dank der Länge verteilt sich der Besucherandrang gut, sodass du trotz der Bekanntheit oft ruhige Plätze findest. Holzstege führen durch die Dünen bis hinunter ans Wasser, und von den Klippen oberhalb hast du weite Ausblicke über die gesamte Südküste.
Die Praia da Falésia liegt zwischen Albufeira und Vilamoura und ist mit dem Auto leicht erreichbar. Auch Unterkünfte jeder Kategorie findest du in der Umgebung – von Ferienwohnungen bis hin zu größeren Hotels.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Südportugal
Neben den großen Highlights entlang der Route gibt es noch zahlreiche Orte, die sich für Abstecher lohnen. Besonders sehenswert ist die Stadt Tavira im Osten der Algarve. Mit ihren weißen Häusern, der alten Römischen Brücke und dem historischen Zentrum gilt sie als eine der schönsten Städte der Region. Von hier aus erreichst du auch die Lagunenlandschaft des Naturparks Ria Formosa, die sich gut per Boot erkunden lässt.
Im Hinterland lohnt sich ein Besuch in Silves, der ehemaligen maurischen Hauptstadt der Algarve. Die imposante Burg aus rotem Sandstein thront über der Stadt und bietet eine weite Aussicht. Wer es bergiger mag, findet in der Serra de Monchique kleine Dörfer und Wanderwege durch grüne Landschaften – ein schöner Kontrast zur Küste.
Wenn du deine Rundreise noch erweitern möchtest, bietet sich ein Abstecher nach Évora im Alentejo an. Die Stadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer, römischen Ruinen und vielen Kirchen.
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Tipps für Camper & Roadtrip
Südportugal lässt sich sowohl mit dem Mietwagen als auch mit dem Camper gut bereisen. Mit dem Mietwagen bist du in Städten wie Lissabon oder Lagos oft flexibler und kannst auch an vielen Küstenparkplätzen problemlos stehen – an einigen davon gilt für Camper nämlich ein Verbot. Ein Camper bietet dafür die Möglichkeit, unterwegs an offiziellen Stellplätzen oder Campingplätzen zu übernachten und die Reise spontaner zu gestalten.
Offizielle Campingplätze findest du in allen größeren Orten, meist mit guter Infrastruktur. Zusätzlich gibt es Stellplätze, die speziell für Wohnmobile ausgewiesen sind. Wildcamping wird im Alentejo und nördlich von Lissabon teilweise noch geduldet, während es in der Algarve deutlich strenger geregelt ist. Dort stehen viele Verbotsschilder, und bei Verstößen drohen hohe Strafen – deshalb solltest du hier besser auf offizielle Plätze zurückgreifen.
Fazit zur Rundreise durch Südportugal
Eine Reise durch den Süden Portugals verbindet gleich mehrere Facetten des Landes: von den farbenfrohen Palästen in Sintra über die einsamen Küstenabschnitte des Alentejo bis hin zu den bekannten Felsformationen der Algarve. Auf relativ kurzer Strecke erlebst du historische Städte, charmante Dörfer und beeindruckende Naturkulissen.
Am besten planst du zwei bis drei Wochen ein, um die Route in Ruhe zu genießen und auch Zeit für Abstecher ins Hinterland zu haben. So bleibt genügend Raum für entspannte Tage am Meer und spontane Zwischenstopps.
Die Mischung aus lebendigen Orten, eindrucksvollen Küstenlandschaften und vielen Sehenswürdigkeiten macht eine Rundreise durch Portugals Süden abwechslungsreich und zu jeder Jahreszeit lohnenswert.