Nordportugal ist eine der vielfältigsten Regionen Portugals – und trotzdem oft weniger bekannt als der Süden rund um Lissabon oder die Algarve. Dabei findest du im Norden Portugals eine eindrucksvolle Mischung aus Städten mit historischem Zentrum, malerischen Küstenorten, weiten Weinbergen und dem einzigen Nationalpark Portugals, dem Peneda-Gerês.
Besonders reizvoll ist die Region für eine Rundreise durch Nordportugal. Ob mit dem Mietwagen oder unterwegs mit dem Camper – die Straßen sind gut ausgebaut, und viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Nord-Portugal lassen sich wunderbar miteinander verbinden. Entlang des Douros erwarten dich imposante Landschaften, kleine Quintas mit Portweins und zauberhafte Orte wie Peso da Régua oder Pinhão.
Wenn du Lust auf Natur und Abenteuer hast, findest du im Nationalpark Peneda-Gerês traumhafte Landschaften mit Wasserfällen, Dörfern und Wanderwegen bis an die Grenze zu Spanien. Wer Städte liebt, wird vom historischen Zentrum von Porto oder den mittelalterlichen Gassen in Braga begeistert sein. Und entlang der Küste locken Strände, Fischerorte und Geheimtipps abseits der üblichen Touristenpfade.
In diesem Beitrag zeige ich dir die 10 schönsten Highlights für eine erlebnisreiche Reise in Nordportugal – von Porto und Braga bis ins Douro-Tal und an die Strände der Costa Verde.
Rundreise durch Nordportugal – Routenplanung mit Karte
Am schönsten lässt sich der Norden von Portugal auf einer Rundreise entdecken. Die Wege zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten in Nord-Portugal sind oft kürzer, als man denkt, und die Fahrt selbst wird zum Erlebnis. Besonders mit dem Wohnmobil oder einem Mietwagen bist du flexibel unterwegs und kannst auch spontane Stopps einlegen.
Für eine klassische Rundreise durch Nordportugal solltest du mindestens 10 bis 14 Tage einplanen. Viele Reisende starten in der Stadt Porto, wo du dein Fahrzeug bequem übernehmen kannst. Von dort führt die Route zuerst nach Braga und weiter in den Nationalpark Peneda-Gerês, bevor du ins Douro-Tal mit seinen malerischen Weinbergen fährst. Über Aveiro und die bunten Häuser der Costa Nova geht es schließlich an die Strände an der Küste bis nach Nazaré und Peniche.
Unterwegs erwarten dich beeindruckende Landschaften, mittelalterliche Städte und kleine Dörfer, die abseits der üblichen Routen liegen. Egal ob du mit dem Wohnmobil durch Nordportugal fährst oder dich für ein Auto entscheidest: die Straßen sind gut ausgebaut, und gerade entlang des Douro oder der Serra im Norden eröffnen sich immer wieder traumhafte Ausblicke.
👉 Hier findest du die Karte mit den wichtigsten Stopps und Highlights für deine Rundreise:
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1. Porto – Farbenfrohe Stadt am Douro
Die Reise durch den Norden von Portugal beginnt am besten in Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals und einem der spannendsten Ziele im ganzen Land. Das Zentrum von Porto gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert mit bunten Häusern, engen Gassen und dem malerischen Ufer des Douro. Beim Spaziergang durch die Gassen der Altstadt stößt du immer wieder auf kleine Cafés, traditionelle Restaurants und beeindruckende Kirchen.
Ein Wahrzeichen der Stadt Porto ist die beeindruckende Brücke Ponte Dom Luís I, die den Douro mit zwei Ebenen überspannt. Von oben hast du einen grandiosen Blick über die Altstadt und hinüber nach Vila Nova de Gaia, wo sich die berühmten Portweinkeller befinden. Hier kannst du bei einer Führung und Verkostung den typischen Portwein probieren, der seit Jahrhunderten aus den Weinbergen des Douro-Tals nach Porto gebracht wird.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Buchhandlung Livraria Lello, die als eine der schönsten der Welt gilt, die Kathedrale Sé und der Turm der Igreja dos Clérigos, von dem du einen imposanten Ausblick über die Dächer der Stadt hast. Wer es lebendig mag, sollte den Mercado do Bolhão besuchen, wo frische Produkte, Blumen und portugiesische Spezialitäten angeboten werden.
Porto ist ein idealer Startpunkt für deine Reise durch Nord-Portugal. Ob du nur ein paar Tage bleibst oder gleich mehrere Nächte einplanst – die Kombination aus traditionellem Flair, moderner Kultur und den unvergleichlichen Portweins macht die Stadt zu einem unvergesslichen Auftakt für deine Reise.
Porto Sehenswürdigkeiten
Porto liegt am Fluss Douro im Norden Portugals und zählt zu den geschichtsträchtigsten Städten des Landes. Schon beim Ankommen spürt man die besondere Mischung aus Tradition und lebendigem Stadtleben. Zwischen engen Gassen, barocken Kirchen und bunten...
2. Braga – Das „Rom Portugals“ entdecken
Eine knappe Stunde nördlich von Porto liegt Braga, das kulturelle Herz des Minho und eine der ältesten Städte im ganzen Land. Oft wird sie wegen ihrer vielen Kirchen das „Rom Portugals“ genannt – tatsächlich prägen beeindruckende Gotteshäuser, Klöster und kleine Kapellen das Stadtbild.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört das Heiligtum Bom Jesus do Monte. Die monumentale Treppe mit ihren kunstvollen Brunnen führt hinauf zur Kirche und belohnt dich mit einem traumhaften Ausblick über die Stadt. Ein weiteres Highlight ist die Kathedrale Sé, die älteste Portugals, deren Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen.
Doch die Stadt ist nicht nur religiöses Zentrum, sondern auch eine moderne Universitätsstadt. Rund um die Gassen der Altstadt findest du belebte Plätze, gemütliche Cafés und Restaurants, die traditionelle portugiesische Küche servieren. Hier spürt man das Zusammenspiel von Geschichte und jungem Leben besonders deutlich.
Wer mehr Zeit hat, sollte unbedingt einen Abstecher ins nahe Guimarães machen – die Stadt gilt als Wiege Portugals, da hier Afonso Henriques, der erste König des Landes, geboren wurde. Auch das mittelalterliche Zentrum mit der Torre de Menagem ist absolut sehenswert. Ein weiterer Geheimtipp ist Ponte de Lima, die älteste Stadt des Landes, bekannt für ihre römische Brücke und die Weine der Region Vinho Verde.
3. Nationalpark Peneda-Gerês – Natur pur an der Grenze zu Spanien
Der Nationalpark Peneda Gerês ist der einzige Nationalpark Portugals und bekannt für seine vielfältigen Landschaften. Zwischen Bergen der Serra, grünen Tälern und klaren Flüssen erwarten dich dichte Wälder, Wasserfälle und kleine Dörfer, in denen traditionelle Lebensweisen bis heute spürbar sind.
Besonders beliebt ist der Naturpark wegen seiner vielen Wanderwege. Von kurzen Spaziergängen bis zu längeren Touren findest du hier eine große Auswahl – darunter auch Routen zu Naturpools wie den Sete Lagoas oder zu Aussichtspunkten mit weitem Blick über die Berge. Wer gerne aktiv unterwegs ist, kann den Park problemlos mehrere Tage lang erkunden.
Am besten planst du für den Parque Nacional Peneda-Gerês mindestens zwei bis drei Tage ein, um die Vielfalt dieser Region zu erleben. Ob beim Wandern, Baden in Flüssen oder einfach beim Genießen der ruhigen Landschaft – der Park gehört zu den schönsten Zielen einer Reise durch Nordportugal.
Peneda Geres Nationalpark
Schon die Fahrt in den äußersten Nordwesten Portugals fühlt sich an wie ein kleiner Zeitsprung. Die Straßen werden schmaler, die Dörfer kleiner – und plötzlich bist du mitten in einer Welt, die weit weg vom Trubel der Küste liegt. Mit dem Camper unterwegs in...
4. Arouca 516 – Die längste Hängebrücke der Welt
Die Arouca 516 ist eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten im Norden Portugals. Mit 516 Metern Länge und 175 Metern Höhe zählt sie zu den längsten Fußgänger-Hängebrücken der Welt. Der Blick ins Tal des Paiva ist spektakulär – ein Erlebnis, das etwas Mut erfordert, aber unvergesslich bleibt.
Direkt mit der Brücke verbunden sind die Paiva Walkways, ein rund acht Kilometer langer Holzsteg, der sich entlang des Flusses schlängelt. Die Strecke führt durch eine beeindruckende Flusslandschaft mit Stränden, Stromschnellen und schönen Aussichtspunkten. Wer die Brücke überquert und die gesamte Wanderung macht, sollte für den Besuch einen ganzen Tag einplanen.
Beliebt ist die Region auch für Rafting auf dem Paiva, besonders im Frühjahr, wenn der Fluss viel Wasser führt. So lässt sich ein Besuch der Brücke und Walkways perfekt mit einem Abenteuer auf dem Wasser verbinden.
👉 Mehr Details zu meinem Besuch auf der Arouca 516 und den Paiva Walkways findest du hier:
Hängebrücke 516 Arouca
Mitten im Norden Portugals, im UNESCO-geschützten Geopark von Arouca, spannt sich die Arouca 516 zwischen zwei steilen Berghängen. Die 516 Meter lange Brücke verläuft 175 Meter über dem Fluss Paiva und gehört damit zu den längsten Fußgänger-Hängebrücken der Welt....
5. Douro-Tal – UNESCO-Weltkulturerbe im Herzen Nordportugals
Das Douro-Tal gehört zu den schönsten Kulturlandschaften Europas und ist seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe. Entlang des Flusses reihen sich terrassenförmig angelegte Weinberge, kleine Quintas und traumhafte Aussichtspunkte, die den Zauber dieser Region ausmachen. Hier wird seit Jahrhunderten der berühmte Portwein angebaut, der später in den Kellern von Vila Nova de Gaia in Porto reift.
Ein guter Ausgangspunkt für eine Tour ist Peso da Régua, wo sich auch das Museu do Douro befindet. Wer weiter flussaufwärts fährt, erreicht Pinhão, ein kleines Städtchen, das als Herz des Dourotals gilt. Hier lohnt sich ein Spaziergang durch den Bahnhof mit seinen berühmten Azulejos und eine Bootstour auf dem Douro, bei der du die Landschaft vom Wasser aus erlebst.
Das Tal lässt sich sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug erkunden. Die Eisenbahnstrecke von Porto nach Pinhão gilt als eine der schönsten in ganz Portugal. Mit dem Wohnmobil durch Nord-Portugal unterwegs, findest du in den Weinbergen kleine Stellplätze, die oft zu traditionellen Quintas gehören.
Am besten planst du für das Dourotal mindestens zwei bis drei Tage ein, um die verschiedenen Orte, Aussichtspunkte und Weingüter entspannt erleben zu können.
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6. Aveiro – Das „Venedig Portugals“
Die Stadt Aveiro liegt an der Lagune Ria de Aveiro und ist bekannt für ihre Kanäle, die der Stadt den Beinamen „Venedig Portugals“ eingebracht haben. Besonders auffällig sind die bunt bemalten Moliceiro-Boote, die früher zum Sammeln von Seegras dienten und heute Touristen durch die Wasserstraßen fahren. Eine kleine Bootstour gehört fast schon zum Pflichtprogramm, um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Neben den Kanälen lohnt sich ein Spaziergang durch das Zentrum. Viele Häuser sind mit bunten Azulejos verziert, dazu kommen elegante Gebäude aus der Zeit des Jugendstils. Rund um den Praça do Peixe findest du kleine Bars und Restaurants, die frischen Fisch und regionale Spezialitäten servieren.
Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten: Museen im ehemaligen Kloster oder moderne Street-Art-Projekte zeigen die Vielseitigkeit der Stadt. Wer es entspannter mag, setzt sich in eines der Cafés und probiert die lokale Süßigkeit „Ovos Moles“, die hier fast überall verkauft wird.
7. Costa Nova – Bunte Häuser am Atlantik
Nur wenige Kilometer von Aveiro entfernt liegt die Costa Nova, einer der bekanntesten Küstenorte in Nord-Portugal. Berühmt ist sie vor allem wegen der bunten Palheiros-Häuser, die in leuchtenden Streifenmustern gestrichen sind und heute als Fotomotiv weit über Portugal hinaus bekannt sind. Ursprünglich dienten sie den Fischern zur Lagerung ihrer Netze, heute sind viele von ihnen Ferienhäuser oder kleine Läden.
Neben den Häusern locken vor allem die langen Strände. Hier kannst du spazieren gehen, im Sommer baden oder einfach die Weite des Atlantiks genießen. Auch Surfer schätzen die Region wegen ihrer guten Bedingungen.
Die Kombination aus den charmanten Häusern, lebendigem Küstenflair und den Stränden macht die Costa Nova zu einem der charmantesten Orte am Atlantik und zu einem Highlight im Norden von Portugal.
8. Nazaré – Gigantische Wellen und Fischertradition
Das Küstenstädtchen Nazaré ist weltweit bekannt für seine gigantischen Wellen, die regelmäßig Rekorde brechen. Am Praia do Norte türmen sie sich im Winter auf bis zu 30 Meter Höhe auf – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das Surfer aus aller Welt anzieht. Wer Glück hat, kann vom Leuchtturm São Miguel Arcanjo aus beobachten, wie sich die Wellen am Atlantik brechen.
Doch Nazaré ist nicht nur ein Hotspot für Extremsportler. Unten im Ort spürst du die lange Fischertradition. Am Hauptstrand stehen noch immer die bunt bemalten Boote, und ältere Frauen tragen die traditionellen Trachten mit den berühmten sieben Röcken. Dazu bietet der Stadtteil Sítio, hoch oben auf den Klippen gelegen, einen weiten Blick über das Meer und die Küste – einer der schönsten Aussichtspunkte am Atlantik.
Im Sommer geht es in Nazaré entspannter zu: Dann verwandelt sich der breite Stadtstrand in ein Badeparadies mit Promenade, Restaurants und einer lebendigen Urlaubsatmosphäre.
👉 Mehr Details, Tipps und Fotos findest du im ausführlichen Beitrag zu Nazaré:
9. Peniche – Halbinsel und Ausflug zu den Berlengas
Die Hafenstadt Peniche liegt auf einer markanten Halbinsel und ist einer der bekanntesten Surfspots in Portugal. Besonders der Strand Supertubos ist legendär – hier findet regelmäßig der World Surf League Contest statt. Doch auch wer nicht selbst surfen möchte, genießt die langen Strände rund um die Stadt, die sich perfekt für Spaziergänge oder einen entspannten Tag am Meer eignen.
Peniche hat aber auch eine geschichtsträchtige Seite. Die alte Festung am Hafen spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle im Schutz der Küste. Heute kannst du dort ein Museum besuchen, das Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Region gibt.
Ein besonderes Highlight ist ein Bootsausflug zu den Berlengas-Inseln, einem Naturreservat rund zehn Kilometer vor der Küste. Hier erwarten dich klare Gewässer, felsige Landschaften und seltene Seevögel – ein echtes Paradies für Naturfreunde.
10. Figueira da Foz – Küstenstadt mit langem Strand
Die Küstenstadt Figueira da Foz liegt zwischen Porto und Lissabon und ist bekannt für ihren außergewöhnlich breiten Stadtstrand. Der feine Sand erstreckt sich kilometerweit und gehört zu den größten Stränden Portugals – ideal zum Spazierengehen, Sonnenbaden oder für Wassersportarten wie Surfen und Segeln.
Die Stadt selbst bietet eine entspannte Atmosphäre. Neben der Promenade und dem Jachthafen prägt vor allem das traditionsreiche Casino das Bild, das seit über hundert Jahren ein beliebter Treffpunkt ist. Im Sommer locken Festivals, Konzerte und ein lebendiges Nachtleben, während es in der Nebensaison ruhiger zugeht.
Figueira da Foz ist damit eine gelungene Mischung aus Badeort und Küstenstadt, die sich gut in einen Roadtrip durch Nordportugal einbauen lässt – gerade als Zwischenstopp zwischen den Stränden der Costa Verde und der Kultur im Landesinneren.
Mit dem Wohnmobil nach Portugal – Tipps für Camper
Der Norden von Portugal lässt sich hervorragend mit dem Camper erkunden. Viele starten ihre Reise mit dem eigenen Fahrzeug über die spanische Grenze oder mieten einen Van direkt in Porto. Durch die kurzen Distanzen zwischen Küste, Bergen und Städten eignet sich die Region ideal für einen Roadtrip.
Campingplätze und Stellplätze
Entlang der Küste gibt es zahlreiche Plätze – von einfachen Stellflächen bis hin zu gut ausgestatteten Campingplätzen direkt am Atlantik. Im Nationalpark Peneda-Geres findest du naturnahe Stellplätze, die ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in die Berge sind. Besonders rund um Lindoso kannst du mit dem Wohnmobil sehr ursprünglich stehen und gleichzeitig Kultur und Natur verbinden.
Wildcamping
Offiziell ist Wildcamping in Portugal eingeschränkt. In abgelegenen Gegenden Nordportugals wird es aber außerhalb der Hochsaison oft toleriert, solange man rücksichtsvoll handelt und nur eine Nacht bleibt. Gerade wer abseits der touristischen Orte unterwegs ist, erlebt so das Land besonders intensiv.
Zeitplanung
Für eine Reise mit dem Camper solltest du mindestens zwei bis drei Wochen einplanen. So bleibt genug Zeit, um die Vielfalt zwischen Stränden, Städten und Bergen zu erleben. Eine Tour mit dem Nord-Portugal mit Wohnmobil bietet dir die Möglichkeit, flexibel unterwegs zu sein und dabei ein wirklich erlebnisreichen Nordportugal zu entdecken.
Praktische Reisetipps für Nordportugal
Beste Reisezeit
Nord-Portugal lässt sich das ganze Jahr über bereisen. Am angenehmsten sind jedoch Frühling und Herbst, wenn es warm, aber nicht zu heiß ist und die Natur in voller Blüte steht. Im Hochsommer kann es im Landesinneren sehr heiß werden, während die Küste durch die frische Atlantikluft etwas kühler bleibt. Wer in den Wintermonaten unterwegs ist, kann sogar einen Abstecher ins Gebirge der Serra da Estrela einplanen.
Anreise und Mobilität
Die meisten starten ihre Reise mit einem Flug nach Porto, von wo aus sich die Highlights des Nordens gut erreichen lassen. Ein Mietwagen ist ideal, da viele Orte abseits der großen Städte liegen. Wer lieber mit dem Camper unterwegs ist, findet zahlreiche Stellplätze und Campingplätze – eine Reise mit dem Nordportugal mit Wohnmobil oder sogar mit dem Nord-Portugal mit Wohnmobil von zuhause aus über die spanische Grenze ist problemlos möglich.
Unterkünfte
In Nordportugal gibt es Unterkünfte für jedes Budget: von modernen Hotels in den Städten über gemütliche Landhäuser bis hin zu traditionellen Quintas in den Weinbergen. Besonders im Douro-Tal lohnt es sich, in einer Quinta zu übernachten – oft direkt mit Blick auf die Hänge von Vila Real oder Pinhão. Wer lieber flexibel bleibt, findet entlang der Küste und im Nationalpark Peneda Geres einfache, naturnahe Campingplätze.
Essen & Trinken
Die Küche Nordportugals ist abwechslungsreich und herzhaft. Zu den Klassikern gehören Bacalhau in allen Variationen, deftige Eintöpfe oder die berühmte Francesinha in Porto. Zum Dessert solltest du die Ovos Moles aus Aveiro probieren. Dazu passt ein Glas Portwein oder ein frischer Vinho Verde, der oft aus der Region um Braga stammt.
Fazit zu einem Urlaub in Nordportugal
Ein Urlaub in Nord-Portugal zeigt dir eine Seite des Landes, die vielseitig und noch immer etwas ursprünglicher ist als der Süden. Zwischen historischen Städten wie Porto oder Braga, den Weinbergen des Douro-Tals und der wilden Natur im Nationalpark Peneda Geres findest du eine beeindruckende Mischung aus Kultur, Landschaft und Meer.
Ob bei einem Spaziergang durch kopfsteingepflasterten Altstädte, bei einer Bootstour auf dem Douro oder bei Wanderungen in den Bergen – überall warten einzigartige Eindrücke und schöne Orte, die deine Reise bereichern. Wer genug Zeit mitbringt, sollte auch Tagesausflüge nach Guimarães, Chaves oder Viana do Castelo einplanen, um noch tiefer in die Geschichte des Landes einzutauchen.
Egal, ob du mit dem Mietwagen unterwegs bist oder dich für eine Tour mit dem Nordportugal mit Wohnmobil entscheidest: Die Region lässt sich flexibel und entspannt entdecken. Gerade weil hier nicht alles von Touristen überlaufen ist, wirkt eine Reise in den Norden wie ein authentischer Blick auf das wahre Portugal.
So bleibt am Ende nur festzuhalten: Für Kultur, Natur und Kulinarik ist Portugal immer eine Reise wert – und Nordportugal zeigt dabei eine seiner schönsten Seiten.
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