Das Wichtigste in Kürze
Einwohner
ca. 400.000
Touristen pro Jahr
ca. 2.5 Millionen
Währung
Isländische Krone (ISK)
Island Roadtrip – Regionen im Überblick
Island wirkt auf der Karte überschaubar, unterwegs zeigt sich das Land jedoch sehr unterschiedlich. Genau das macht eine Island Rundreise so abwechslungsreich: Jede Region hat ihren eigenen Charakter.
Im Süden erwarten dich große Gletscher, schwarze Strände und viele bekannte Wasserfälle. Der Norden wirkt weiter und ruhiger, mit Vulkanlandschaften rund um den Mývatn und guten Möglichkeiten für Whale Watching. Die Westfjorde sind abgelegen und wenig besucht, mit langen Fjorden und schmalen Straßen. Auf der Halbinsel Snæfellsnes findest du viele typische Island-Landschaften auf engem Raum – von Lavafeldern bis zur Küste.
In den nächsten Abschnitten findest du die wichtigsten Regionen im Überblick – als Orientierung für deine Reise nach Island.
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Island auf der Ringstraße – einmal rund um Island
Die Ringstraße ist die wichtigste Verkehrsader des Landes. Sie führt einmal rund um Island und verbindet die meisten bekannten Regionen und Sehenswürdigkeiten miteinander. Wer zum ersten Mal hier unterwegs ist, orientiert sich meist an dieser Route.
Viele bekannte Highlights liegen direkt an oder nur wenige Minuten von der Ringstraße entfernt. Dazu zählen große Wasserfälle, Gletscherlagunen oder kleine Orte wie Vik oder Akureyri. Gleichzeitig gibt es immer wieder Abzweigungen in ruhigere Regionen, etwa auf die Halbinsel Snæfellsnes oder in die Westfjorde.
Die Ringstraße eignet sich sowohl für einen klassischen Mietwagen-Roadtrip als auch für eine Reise mit dem Camper. Sie ist größtenteils gut ausgebaut und bildet die Basis für fast jede Island Rundreise.

Einmal rund um Island zu fahren, steht für viele ganz oben auf der Wunschliste. Mit 14 Tagen Zeit lässt sich die Ringstraße gut in Etappen…
mehr lesenSüdisland – Gletscher, schwarze Strände und der Golden Circle
Südisland zählt zu den meistbesuchten Regionen des Landes – und das nicht ohne Grund. Hier liegen viele der bekanntesten Naturhighlights dicht beieinander. Gletscherzungen reichen bis nahe an die Straße, breite Flüsse durchziehen die Ebene, und mehrere große Wasserfälle, wie der Seljalandsfoss und der Skógafoss sind direkt von der Ringstraße aus erreichbar.
Entlang der Küste wechseln sich schwarze Strände mit steilen Felsformationen ab. Rund um Vik prägen dunkler Sand und markante Basaltsäulen das Landschaftsbild. Weiter östlich erreichst du die Gletscherlagune Jökulsárlón und den Diamond Beach, wo Eisbrocken auf dem schwarzen Strand liegen. Auch der Golden Circle mit dem bekannten Geysir Gebiet, dem Þingvellir-Nationalpark und großen Wasserfällen zählt für viele Reisende zu einem festen Bestandteil von Südisland.
Südisland eignet sich besonders gut, wenn du nur begrenzt Zeit hast oder viele bekannte Sehenswürdigkeiten kompakt erleben möchtest. Die Region ist gut erschlossen, entsprechend aber auch stärker besucht – vor allem in der Hauptsaison.

Südisland gehört zu den vielfältigsten Regionen Islands. Entlang der Südküste reihen sich Wasserfälle, schwarze Strände, Vulkane, Gletscher und Lagunen aneinander – viele davon direkt an…
mehr lesenNordisland – Vulkane, Mývatn und Whale Watching
Nordisland wirkt insgesamt ruhiger und weiter als der Süden. Die Landschaft ist geprägt von Vulkanen, Lavafeldern und offenen Ebenen. Rund um den Mývatn zeigt sich diese Seite Islands besonders deutlich: Hier treffen dampfende Felder, Krater und bizarre Formationen auf stille Seenlandschaften.
Auch der Dettifoss, einer der wasserreichsten Wasserfälle Europas, liegt in dieser Region. Küstenorte wie Akureyri dienen vielen als Zwischenstopp entlang der Ringstraße. Von hier starten zudem zahlreiche Whale-Watching-Touren, bei denen regelmäßig Wale gesichtet werden.
Nordisland eignet sich gut, wenn du vulkanisch geprägte Landschaften erleben möchtest und es etwas weniger überlaufen magst als im Süden. Die Region lässt sich gut in eine Island Rundreise integrieren und bietet gleichzeitig genug Raum für ruhigere Etappen.

Nordisland zeigt Island von einer ruhigen und ursprünglichen Seite. Weite Landschaften, Vulkangebiete, Wasserfälle und Küstenorte prägen den Norden des Landes. Viele Sehenswürdigkeiten liegen entlang der…
mehr lesenSnæfellsnes – Island im Kleinformat
Die Halbinsel Snæfellsnes liegt westlich von Reykjavik und ist kompakt, aber sehr abwechslungsreich. Auf kurzer Strecke wechseln sich Lavafelder, Küstenabschnitte, kleine Orte und weite Ausblicke ab. Viele typische Landschaftsformen Islands liegen hier nah beieinander.
Im Zentrum erhebt sich der Snæfellsjökull-Gletscher, der die Region prägt und fast überall sichtbar ist. Entlang der Küste findest du steile Klippen, ruhige Buchten und immer wieder markante Basaltformationen. Dazwischen liegen moosbewachsene Lavafelder und kleine Fischerdörfer.
Snæfellsnes eignet sich gut als eigenständige Etappe oder als Ergänzung zur Ringstraße. Wenn du nicht ganz Island umrunden möchtest, bekommst du hier trotzdem einen vielseitigen Eindruck vom Land.

Die Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands ist bekannt für ihre Abwechslung. Auf kurzer Strecke wechseln sich Wasserfälle, Vulkankrater, Lavafelder und Küstenabschnitte ab. Die Entfernungen sind überschaubar,…
mehr lesenWestfjorde – ruhig, abgelegen und wenig besucht
Die Westfjorde liegen im Nordwesten Islands und zählen zu den abgelegensten Regionen des Landes. Die Straßen sind schmaler, die Distanzen wirken länger, und viele Orte liegen weit auseinander. Genau das macht den Reiz dieser Gegend aus.
Statt großer Gletscherflächen dominieren hier steile Fjorde, schroffe Küsten und weite Ausblicke über das Meer. Immer wieder führen Straßen direkt entlang der Fjorde, bevor sie sich über Pässe in die nächste Bucht schlängeln. Der Verkehr ist deutlich geringer als entlang der Ringstraße, was die Region besonders ruhig wirken lässt.
Die Westfjorde eignen sich vor allem für Reisende mit mehr Zeit. Sie lassen sich gut als Ergänzung zu einer Island Rundreise einplanen, sind aber weniger geeignet, wenn du nur wenige Tage zur Verfügung hast.

Die Westfjorde in Island gehören zu den abgelegensten und gleichzeitig schönsten Regionen des Landes. Tiefe Fjorde, steile Klippen, einsame Strände und lange Küstenstraßen prägen das…
mehr lesenRoute & Karte für deinen Island Roadtrip
Island eignet sich ideal für eine Reise auf eigene Faust. Die Straßen führen durch weite Landschaften, viele Naturhighlights liegen direkt an der Strecke, und die Infrastruktur ist gut ausgebaut. Mit Mietwagen oder Camper bleibst du flexibel und kannst deine Route an Wetter und Zeit anpassen. Wie viel du von Island sehen kannst, hängt vor allem von deiner verfügbaren Zeit ab.
Mit etwa einer Woche solltest du dich auf eine Region konzentrieren. Besonders die Südküste eignet sich gut für eine kompakte Reise. Hier liegen viele bekannte Highlights nah beieinander – vom Golden Circle über große Wasserfälle bis zur Gletscherlagune Jökulsárlón.
Bei zwei Wochen bietet sich die komplette Umrundung Islands an. Rund 14 Tage sind ein realistischer Rahmen für die Ringstraße. Du kannst regelmäßig Stopps einlegen und die Strecke ohne Zeitdruck fahren.
Mit drei Wochen oder mehr entsteht zusätzlicher Spielraum. Neben der Ringstraße kann man die Reise zum Beispiel mit den Westfjorden erweitern oder bei passenden Bedingungen im Sommer Teile vom Hochland erkunden. Aber Achtung: Hier ist Allradantrieb ein muss!
👉 Auf der folgenden Google Maps Karte findest du die wichtigsten Regionen und Sehenswürdigkeiten markiert. So kannst du deine Route flexibel planen und je nach Zeit anpassen.
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Sehenswürdigkeiten & Naturhighlights in Island
In Island stehen nicht einzelne Bauwerke im Mittelpunkt, sondern die Landschaft selbst. Viele Highlights liegen direkt an der Strecke oder sind mit kurzen Abstechern erreichbar. Dadurch lassen sie sich gut in eine Rundreise einbauen.
Typisch für Island sind aktive Geysir-Gebiete, weite Lavafelder und sichtbare Spuren früherer Vulkanausbrüche. Im Þingvellir-Nationalpark wird zudem deutlich, dass Island genau zwischen zwei Kontinentalplatten liegt.
Auch Gletscher prägen das Land stark. An der Gletscherlagune Jökulsárlón treiben Eisberge langsam Richtung Meer, während sich rund um Skaftafell gute Möglichkeiten für kürzere Wanderungen bieten.
Entlang der Küste findest du schwarze Strände, steile Klippen und markante Basaltsäulen. In einigen Regionen gehören außerdem Whale Watching und Papageientaucher im Sommer zu den typischen Erlebnissen.
👉 In den folgenden Beiträgen findest du einzelne Highlights ausführlicher vorgestellt.
Stokksnes liegt im Südosten Islands, wenige Kilometer östlich von Höfn, und ist bekannt für schwarze Sandstrände, Dünen und das markante Vestrahorn. Die Halbinsel verbindet eine…
mehr lesenDie Reykjanes Halbinsel liegt im Südwesten Islands und ist geprägt von Vulkanen, Geothermalgebieten, Lavafeldern und einer rauen Küste. Dank der kurzen Distanzen eignet sie sich…
mehr lesenDer Reynisfjara Strand an der Südküste Islands gehört zu den bekanntesten schwarzen Sandstränden des Landes. Schwarzer Lavasand, markante Basaltsäulen und die Felsnadeln der Reynisdrangar prägen…
mehr lesenDer Seljalandsfoss zählt zu den bekanntesten Wasserfällen im Süden Islands. Direkt an der Südküste gelegen, zieht er mit seinem frei fallenden Wasservorhang und dem begehbaren…
mehr lesenDer Geysir Strokkur gehört zu den bekanntesten Naturphänomenen Islands und liegt im Geothermalgebiet Haukadalur. Die regelmäßigen Ausbrüche machen den Ort zu einem festen Bestandteil des…
mehr lesenDer Thingvellir Nationalpark liegt im Südwesten von Island und gehört zu den bekanntesten Naturgebieten des Landes. Breite Ebenen, Schluchten und klare Seen prägen die Landschaft. Gleichzeitig…
mehr lesenStädte in Island – Reykjavik, Akureyri & Vik
Die Städte in Island stehen für viele Reisende nicht im Mittelpunkt der Reise. Die meisten Orte sind klein, überschaubar und eher praktisch geprägt. Trotzdem gehören einige von ihnen fest zu einer Island Rundreise dazu – als Zwischenstopp, Versorgungsort oder als kurzer Perspektivwechsel zur Natur.
Eine Ausnahme bildet Reykjavík. Die Hauptstadt ist für viele der Einstieg in die Island Reise und bietet mehr städtisches Leben als andere Orte im Land. Trotz ihrer überschaubaren Größe findest du hier Cafés, Restaurants, Museen und eine gut ausgebaute Infrastruktur. Sehenswürdigkeiten wie die Hallgrímskirkja oder die Konzerthalle Harpa liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß erkunden.
Akureyri im Norden gilt als wichtigstes Zentrum außerhalb der Hauptstadt. Die Stadt liegt am Fjord und eignet sich gut als Zwischenstopp entlang der Ringstraße. Auch Touren zum Whale Watching starten häufig von hier.
Vik im Süden ist deutlich kleiner, aber für viele Reisende ein praktischer Übernachtungsort nahe schwarzer Strände und bekannter Küstenlandschaften.
Die Städte in Island sind also weniger eigenständiges Reiseziel, sondern eher Ergänzung zur Natur – genau das passt gut zu einem Island Roadtrip.

Reykjavik ist klein, überschaubar und dennoch vielseitig. Die nördlichste Hauptstadt der Welt verbindet moderne Architektur mit Geschichte, Natur und isländischem Alltag. Viele Reykjavik Sehenswürdigkeiten liegen…
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Wanderungen in Island – Highlights zu Fuss erkunden
Island bietet in nahezu allen Regionen gut erreichbare Wanderungen. Viele Wege starten direkt an Parkplätzen oder liegen nur wenige Minuten von der Ringstraße entfernt. Dadurch lassen sich auch kürzere Touren unkompliziert in eine Rundreise einbauen.
Im Süden und Südwesten liegen mehrere bekannte Wandergebiete. Im Þingvellir-Nationalpark führen gut ausgebaute Wege durch eine Landschaft aus Lavafeldern und Spalten, die durch die Bewegung der Kontinentalplatten entstanden sind. Am Sólheimajökull kannst du dich dem Gletscher auf markierten Wegen nähern oder an geführten Touren teilnehmen. Auf der Reykjanes-Halbinsel zeigt das Gebiet von Geldingadalir mit seinen Lavafeldern, wie aktiv die Landschaft Islands bis heute ist.
Im Südosten rund um Skaftafell verlaufen mehrere Routen mit Blick auf Gletscherzungen durch abwechslungsreiche Natur. Weiter im Osten lohnt sich der Aufstieg zum Hengifoss. Der Weg führt stetig bergauf und endet an einem markanten Wasserfall mit rötlichen Gesteinsschichten.
Im Norden, rund um den Mývatn, führen Wanderwege durch Vulkanlandschaften mit Kratern und Lavafeldern. Die Umgebung wirkt karg, bietet aber weite Ausblicke und gut markierte Strecken.
Unabhängig von der Region gilt: In Island findest du fast überall Möglichkeiten für kurze Spaziergänge oder längere Tagestouren – oft mit wenig Infrastruktur, aber klar markierten Wegen.
Der Fagradalsfjall gehört zu den bekanntesten Vulkanlandschaften auf der Reykjanes-Halbinsel im Südwesten Islands. Die Ausbrüche ab 2021 haben das Gebiet stark verändert und weite Lavafelder,…
mehr lesenSkaftafell zählt zu den bekanntesten Naturgebieten im Südosten von Island und liegt direkt am Rand des großen Vatnajökull-Gletschers. Das Gebiet verbindet Gletscher, Flüsse, Wasserfälle und…
mehr lesenDer Thingvellir Nationalpark liegt im Südwesten von Island und gehört zu den bekanntesten Naturgebieten des Landes. Breite Ebenen, Schluchten und klare Seen prägen die Landschaft. Gleichzeitig…
mehr lesenBergzeit – alles für deine Wander-, Berg- & Campingabenteuer.

Die schönsten Wasserfälle in Island
Wasserfälle gehören zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen in Island. Durch Gletscherflüsse, Höhenunterschiede und häufige Niederschläge entstehen im ganzen Land große und kleine Fälle – viele davon liegen direkt an der Straße oder sind mit kurzen Wegen erreichbar.
Im Süden zählt der Gullfoss am Golden Circle zu den bekanntesten Wasserfällen des Landes. Das Wasser stürzt hier in zwei Stufen in eine tiefe Schlucht. Ebenfalls gut erreichbar sind der Seljalandsfoss, den du auf einem Rundweg umrunden kannst, sowie der kraftvolle Skógafoss, der breit über eine Felskante fällt.
Im Norden und Osten findest du weitere markante Wasserfälle. Der Dettifoss beeindruckt mit seiner riesigen Wassermenge und liegt in einer weiten, eher rauen Landschaft. Der Hengifoss fällt vor allem durch die rötlich geschichteten Felsen auf, die ihn optisch besonders machen. Beide lassen sich gut in eine Rundreise integrieren.
In den Westfjorden stürzt der Dynjandi fächerförmig über mehrere Stufen ins Tal. Durch seine Form und die abgeschiedene Lage gehört er zu den eindrucksvollsten Wasserfällen der Region.
👉 Eine ausführliche Übersicht zu den 15 schönsten Wasserfälle in Island findest du im folgenden Beitrag.

Island ist bekannt für seine vielen Wasserfälle. Durch Gletscher, Flüsse und vulkanisches Gestein entstehen im ganzen Land ganz unterschiedliche Formen – von breiten, kraftvollen Wasserfällen…
mehr lesenTipps für Camper & Mietwagen in Island
Island lässt sich gut mit dem Mietwagen oder Camper bereisen. Welche Variante besser passt, hängt vor allem von deinem Reisestil und der Jahreszeit ab.
Mit einem Mietwagen ist eine Island Reise unkompliziert möglich. Entlang der Ringstraße findest du zahlreiche Gästehäuser, Hotels und Ferienwohnungen. In der Hauptsaison solltest du jedoch frühzeitig buchen, da die Nachfrage sehr hoch ist. Preislich ist diese Variante meist etwas teurer als ein Camper, da zusätzlich Übernachtungskosten anfallen.
Ein Camper bietet zusätzliche Freiheit. Du kannst deine Etappen spontan anpassen und näher an der Natur übernachten. Gerade bei einem Island Roadtrip im Sommer ist diese Reiseform sehr beliebt. Campingplätze sind im ganzen Land gut verteilt – auch in kleineren Orten. Sie bieten meist eine einfache, aber ausreichende Infrastruktur. Übernachtungen außerhalb ausgewiesener Plätze sind in Island nicht erlaubt.
Unabhängig von der gewählten Variante solltest du die Straßenverhältnisse berücksichtigen. Für die Ringstraße reicht ein normales Fahrzeug aus. Wer ins Hochland fahren möchte, benötigt jedoch zwingend ein Allradfahrzeug.

Island mit dem Wohnmobil zu bereisen ist eine der besten Möglichkeiten, das Land flexibel und intensiv zu erleben. Die Landschaft wechselt ständig, hinter jeder Kurve…
mehr lesenCAMP EASY – Camper mieten in Island, ganz einfach.

Kosten für eine Island Reise
Island zählt zu den teureren Reisezielen in Europa. Besonders Unterkünfte, Restaurantbesuche und Mietfahrzeuge schlagen spürbar zu Buche. Wer mit einem Island Roadtrip plant, sollte das Budget realistisch kalkulieren.
Die größten Kostenpunkte sind in der Regel Fahrzeug und Unterkunft. In der Hauptsaison steigen die Preise deutlich. Auch Lebensmittel im Supermarkt sind teurer als in vielen anderen europäischen Ländern. Alkohol ist stark reguliert und entsprechend kostspielig.
Sparen kannst du vor allem durch gute Planung. Wenn du früh buchst, bekommst du oft bessere Preise – vor allem bei Mietwagen und Unterkünften. Auch eine Reise außerhalb der Hochsaison macht sich im Budget bemerkbar. Wer selbst kocht statt regelmäßig essen zu gehen, reduziert die Ausgaben zusätzlich deutlich.
In vielen Fällen ist ein Camper die günstigste Variante für eine Island Reise. Gerade im Sommer, wenn Unterkünfte teuer und schnell ausgebucht sind, kombinierst du Fahrzeug und Übernachtung in einem. Ein Mietwagen mit separaten Unterkünften ist häufig die kostenintensivere Lösung.
👉 Eine detaillierte Übersicht zu Budget, Tageskosten und Spartipps findest du im folgenden Beitrag.

Island gilt als teures Reiseland – doch was kostet eine 14 Tage Rundreise auf der Ringstraße wirklich? In diesem Beitrag findest du eine ehrliche Kostenübersicht…
mehr lesenBeste Reisezeit für Island
Die beste Reisezeit für Island hängt stark davon ab, was du erleben möchtest. Das Land verändert sich im Laufe des Jahres deutlich – sowohl landschaftlich als auch von den Lichtverhältnissen her.
Im Sommer, von Juni bis August, sind die Tage sehr lang. Teilweise wird es kaum dunkel. Die Temperaturen liegen meist zwischen etwa 10 und 20 Grad, können aber stark schwanken. Diese Monate erleichtern lange Etappen auf einem Island Roadtrip und geben viel Flexibilität bei Stopps und Wanderungen. Gleichzeitig ist dies die Hauptsaison, viele Orte sind gut besucht und Unterkünfte früh ausgebucht.
Im Frühling und Herbst ist es kühler und wechselhafter. Temperaturen bewegen sich häufig im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. Dafür sind weniger Reisende unterwegs und viele Regionen wirken deutlich ruhiger. Wer es etwas entspannter mag und flexibel planen kann, findet in diesen Monaten oft gute Bedingungen für eine Rundreise.
Der Winter zeigt Island von einer ganz anderen Seite. Schnee, Eis und kurze Tage prägen das Bild. Die Temperaturen liegen oft um den Gefrierpunkt, können aber je nach Region auch darunter fallen. Manche Straßen – vor allem im Hochland – sind dann gesperrt, dafür sind die Chancen auf Nordlichter deutlich höher.
👉 Wenn du Island im Winter erleben möchtest, findest du im folgenden Beitrag eine ausführliche Übersicht.
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Wissenswertes für deine Island Reise
Bevor du nach Island reist, gibt es ein paar praktische Dinge, die du wissen solltest. Viele Abläufe sind unkompliziert, dennoch unterscheiden sich manche Punkte von anderen europäischen Reisezielen – vor allem beim Bezahlen, Tanken oder bei der Straßennutzung. Mit etwas Vorbereitung lässt sich deine Island Reise entspannt starten.
Internet & Netzabdeckung
Island ist technisch gut ausgestattet. In Ortschaften und entlang der Ringstraße ist der Empfang in der Regel stabil. In abgelegenen Regionen und im Hochland kann das Netz jedoch eingeschränkt sein. Viele Unterkünfte und Campingplätze bieten WLAN an. Für längere Fahrten empfiehlt es sich, Kartenmaterial offline verfügbar zu haben.
Sprache
Die Amtssprache ist Isländisch. Im Alltag kommst du jedoch problemlos mit Englisch weiter, da es von fast allen gesprochen wird. Ein paar Wörter auf Isländisch kommen trotzdem gut an: „Hallo“ heißt Halló, „Danke“ sagt man Takk. Die Beschilderungen sind meist klar, auch wenn Ortsnamen für Besucher zunächst ungewohnt wirken können.
Währung & Bezahlen
In Island wird mit der Isländischen Krone (ISK) bezahlt. Kartenzahlung ist nahezu überall möglich – selbst an Tankstellen, auf Campingplätzen oder bei kleineren Beträgen. Bargeld wird kaum benötigt. Auch Parkgebühren oder Tunnel lassen sich in der Regel digital begleichen.
Maut, Tunnel & Parkgebühren
Die meisten Straßen in Island sind mautfrei. Eine bekannte Ausnahme ist der Vaðlaheiðargöng-Tunnel bei Akureyri im Norden, für den eine Gebühr anfällt. Die Zahlung erfolgt online innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach der Durchfahrt. Klassische Mautstationen entlang der Ringstraße gibt es nicht.
An vielen bekannten Sehenswürdigkeiten fallen Parkgebühren an. Die Bezahlung erfolgt meist digital, häufig über die Parka-App oder am Automaten vor Ort.
Tankstellen & Versorgung
Tankstellen sind entlang der Ringstraße regelmäßig vorhanden. In abgelegeneren Regionen wie den Westfjorden können die Abstände jedoch größer sein. Es ist daher sinnvoll, nicht bis zur letzten Reserve zu fahren. Viele Tankstellen sind automatisiert und funktionieren per Kreditkarte.
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Fazit – Island als Roadtrip erleben
Island ist ein Land, das man am besten unterwegs entdeckt. Die Landschaft verändert sich ständig – von Gletschern zu Lavafeldern, von schwarzen Stränden zu weiten Fjorden. Viele Highlights liegen direkt an der Strecke, andere zeigen sich erst bei einem kurzen Abstecher oder einer kleinen Wanderung.
Wie intensiv deine Reise wird, hängt vor allem von der verfügbaren Zeit ab. Eine Woche reicht für eine einzelne Region, zwei Wochen für die komplette Ringstraße. Mit mehr Zeit kannst du abgelegenere Gegenden wie die Westfjorde oder ausgewählte Hochlandstrecken einplanen. Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu sehen, sondern die Etappen realistisch zu planen.
Mit Mietwagen oder Camper bleibst du flexibel und kannst deine Route an Wetter und Stimmung anpassen. Gerade in Island lohnt es sich, nicht jeden Tag durchzutakten. Das Wetter kann wechseln, Straßen können sich anders anfühlen als erwartet – und genau darin liegt auch ein Teil des Reizes.
Wer sich auf diese Bedingungen einlässt, erlebt eine Reise mit viel Weite, Natur und Ruhe. Island wirkt oft rau und gleichzeitig beeindruckend – und genau das macht einen Island Roadtrip so besonders.
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