Reisekosten Island im Überblick – womit du wirklich rechnen musst
Island gilt als teures Reiseland. Viele verbinden das Land sofort mit hohen Preisen, teuren Restaurants und Unterkünften, die schnell mehrere hundert Euro pro Nacht kosten. Und ja – Island kann sehr teuer sein. Wer in der Hauptsaison reist, spontan bucht, zentral in Reykjavik übernachtet und regelmäßig essen geht, kann bei einer zweiwöchigen Reise schnell 4.000 bis 5.000 Euro pro Person ausgeben.
Genauso ist es jedoch möglich, Island auch mit einem deutlich kleineren Budget zu bereisen. Wer außerhalb der Saison unterwegs ist, einfache Unterkünfte oder Campingplätze nutzt und sich selbst verpflegt, kann eine zweiwöchige Rundreise auch für unter 2.000 Euro pro Person erleben. Ein Island-Urlaub muss also nicht automatisch extrem teuer sein – entscheidend ist, wie du deine Reise planst.
Für einen Low-Budget-Roadtrip mit Mietwagen oder Camper sind es vor allem fünf Kostenblöcke, die deine Reisekosten in Island bestimmen:
Der Flug nach Island ist meist der erste große Posten – besonders in der Hauptsaison können Hin- und Rückflug deutlich teurer werden.
Mietwagen oder Camper sind bei einer Rundreise rund um Island häufig der größte Kostenfaktor. Hier entscheidet sich oft, ob dein Island-Urlaub moderat oder teuer wird.
Unterkünfte in Island variieren stark – vom Campingplatz über einfache Guesthouses bis zum Hotel. Saison und Lage machen hier einen großen Unterschied.
Benzin und Auto unterwegs werden oft unterschätzt. Bei einer 14 Tage Ringstraße kommen viele Kilometer zusammen, zusätzlich können Parkgebühren an beliebten Spots anfallen.
Lebensmittel und Verpflegung sind ein weiterer Budgethebel. Wer täglich essen geht, merkt schnell, warum Island als teures Reiseland gilt. Wer selbst kocht, senkt sein Tagesbudget deutlich.
Hauptsaison vs. Nebensaison – grosse saisonale Unterschiede
Die Reisezeit ist einer der wichtigsten Faktoren für deine Reisekosten in Island. Zwischen Sommer, Nebensaison und Winter können die Preisunterschiede erheblich sein – besonders bei Mietwagen, Campern, Unterkünften und Flügen.
In der Hauptsaison von Juni bis August ist die Nachfrage am höchsten. Die Tage sind lang, das Hochland ist zugänglich und die Ringstraße lässt sich problemlos fahren – genau deshalb steigen in dieser Zeit vor allem die Preise für Mietwagen und Camper deutlich an. Fahrzeuge sind begrenzt verfügbar und werden früh ausgebucht. Wer kurzfristig bucht, zahlt spürbar mehr. Auch Unterkünfte verteuern sich und sind schneller voll.
Campingplätze bleiben im Sommer dagegen oft noch die vergleichsweise günstigste Übernachtungsform. Wer mit Zelt oder Camper unterwegs ist, kann hier trotz Hochsaison seine Kosten pro Nacht im Rahmen halten – der große Preissprung entsteht meist eher beim Fahrzeug als beim Camping selbst.
In der Nebensaison – also im Frühjahr und Herbst – sinken vor allem die Mietwagenpreise in Island deutlich. Auch viele Unterkünfte sind günstiger und flexibler buchbar. Dafür musst du mit wechselhafterem Wetter und kürzeren Tagen rechnen. Für eine 14 Tage Rundreise rund um Island ist diese Zeit dennoch gut geeignet, wenn du etwas Puffer einplanst.
Der Winter kann preislich attraktiv sein, insbesondere bei Flügen und Unterkünften. Gleichzeitig sind Straßenbedingungen, Lichtverhältnisse und Wetter deutlich anspruchsvoller für eine komplette Rundreise auf der Ringstraße.
Flug nach Island – Kosten für Hin- und Rückflug realistisch planen
Der Flug ist einer der ersten großen Kostenpunkte bei einer Reise nach Island. Wie teuer dein Hin- und Rückflug wird, hängt vor allem von Saison, Abflughafen und Buchungszeitpunkt ab. In der Hauptsaison steigen die Preise deutlich, während du in der Nebensaison oft günstiger unterwegs bist.
Ein Preisvergleich lohnt sich hier besonders. Unterschiedliche Airlines, alternative Abflughäfen oder leicht verschobene Reisedaten können spürbare Unterschiede machen. Auch Flüge mit Zwischenstopp sind eine Überlegung wert – sie dauern zwar länger, sind aber häufig günstiger als Direktverbindungen.
Achte außerdem auf Zusatzkosten wie Aufgabegepäck oder Sitzplatzreservierungen. Gerade bei einem Roadtrip mit viel Gepäck können diese Extras den Gesamtpreis schnell erhöhen.
Wer im Sommer reist, sollte möglichst früh buchen. In ruhigeren Monaten bleibt mehr Spielraum für flexible Buchungen und Schnäppchen.
Mietwagen in Island oder Camper – was ist wirklich günstiger?
Bei einer Rundreise durch Island ist das Fahrzeug fast immer der größte Kostenblock. Ob Mietwagen oder Camper günstiger ist, hängt stark von deiner Reiseart, der Saison und deinem Komfortanspruch ab. In jedem Fall lohnt es sich, Anbieter zu vergleichen und frühzeitig zu buchen.
Die günstigste Variante ist meist ein Mietwagen in Kombination mit Zelt und Campingplätzen. Ein normaler PKW reicht für die Ringstraße völlig aus und ist deutlich günstiger als ein 4×4 oder Camper. In Verbindung mit Camping hältst du die Übernachtungskosten niedrig. Der Nachteil liegt klar beim Komfort: Du bist wetterabhängig und musst täglich auf- und abbauen. Für preisbewusste Reisende ist diese Lösung dennoch oft unschlagbar.
Ein Camper ist meist ein guter Kompromiss zwischen Budget und Komfort – vor allem Mini-Camper werden in Island sehr häufig zu vergleichsweise moderaten Preisen angeboten. Du kombinierst Fahrzeug und Unterkunft, was organisatorisch einfacher ist und bei schlechtem Wetter deutlich angenehmer sein kann als ein Zelt. Dafür sind die Mietkosten höher als bei einem normalen PKW, und auch der Spritverbrauch fällt meist etwas stärker ins Gewicht.
Am teuersten ist in der Regel ein Mietwagen in Kombination mit festen Unterkünften. Selbst wenn ein günstiger Kleinwagen gebucht wird, treiben die Kosten pro Nacht für Guesthouses oder Hotels das Budget schnell nach oben. Dafür bekommst du natürlich mehr Komfort und einen festen Schlafplatz – bezahlst aber mit deutlich höheren Gesamtausgaben.
Ein entscheidender Kostenhebel ist außerdem die Fahrzeugwahl. Viele buchen automatisch einen 4×4, obwohl sie ihn nicht benötigen. Für die klassische Ringstraße genügt in der Regel ein 2WD. Der Preisunterschied zwischen einem normalen PKW und einem Allradfahrzeug kann erheblich sein. Ein 4×4 lohnt sich vor allem dann, wenn du ins Hochland fahren möchtest.
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Kosten fürs Auto unterwegs: Spritkosten & Parken
Neben der reinen Fahrzeugmiete solltest du auch die laufenden Kosten für dein Auto in Island realistisch einplanen. Gerade bei einer 14 Tage Ringstraße kommen schnell rund 2.000 Kilometer zusammen – vor allem wenn du noch Abstecher zu Wasserfällen, Hot Pots oder ins Hinterland einbaust.
Die Spritpreise in Island sind generell nicht günstig. Wie stark sie dein Budget belasten, hängt vom Fahrzeugtyp und deiner Strecke ab. Ein Kleinwagen mit 2WD verbraucht deutlich weniger als ein größerer Camper oder 4×4 – wer sich für ein schwereres Fahrzeug entscheidet, sollte also nicht nur den Mietpreis, sondern auch den höheren Verbrauch einkalkulieren.
Ein praktischer Spartipp: In größeren Orten und Städten sind die Benzinpreise meist günstiger als an abgelegenen Tankstellen entlang wenig befahrener Strecken. Wer seine Tankstopps etwas plant, kann hier über die gesamte Reise hinweg merklich sparen.
Hinzu kommen Parkgebühren. An vielen bekannten Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße werden inzwischen Gebühren fällig, die pro Fahrzeug berechnet werden. Häufig liegen diese bei rund 1.000 ISK pro Parkplatz. Einzelne Beträge wirken überschaubar, summieren sich über zwei Wochen jedoch durchaus.
Unterkünfte in Island – günstig übernachten ohne 300 Euro pro Nacht
Unterkünfte in Island gelten als teuer – und das nicht ohne Grund. Gerade entlang der Ringstraße oder in beliebten Regionen wie der Südküste können die Preise pro Nacht schnell deutlich steigen. Trotzdem gibt es Wege, die Kosten im Rahmen zu halten.
Die günstigste Übernachtungsform bleibt Camping. Selbst in der Hauptsaison bewegen sich Campingplätze im Vergleich zu festen Unterkünften in einem vernünftigen Rahmen. Pro Person zahlst du meist grob zwischen 15 und 25 Euro pro Nacht (je nach Ausstattung und Saison). Wer mit Zelt oder Camper unterwegs ist, hält hier seine Fixkosten niedrig und bleibt flexibel. Besonders im Sommer ist das eine sehr solide Budget-Option.
Guesthouses oder einfache private Zimmer starten häufig bei etwa 100 bis 150 Euro pro Nacht – können im Sommer aber deutlich darüber liegen. Hotels oder modernere Unterkünfte bewegen sich schnell im Bereich von 150 bis 250 Euro pro Nacht oder mehr, besonders in gefragten Regionen.
Ein wichtiger Hebel ist die Lage. Unterkünfte direkt an sehr bekannten Spots oder nahe Reykjavík sind oft spürbar teurer als Optionen etwas abseits der Hauptachsen. Wer bereit ist, 20 bis 30 Minuten weiterzufahren, findet häufig bessere Preise.
Auch der Buchungszeitpunkt spielt eine Rolle. In der Hauptsaison sind viele Unterkünfte früh ausgebucht, was die Preise zusätzlich nach oben treibt. In ruhigeren Monaten ist die Auswahl größer und die Kosten oft moderater.
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Lebensmittel in Island & Verpflegung – wo du wirklich sparst
Lebensmittel in Island sind spürbar teurer als in vielen anderen europäischen Ländern. Wer regelmäßig im Restaurant isst, merkt schnell, warum Island als teures Reiseland gilt. Für einen Low-Budget-Roadtrip ist Selbstverpflegung deshalb ein wichtiger Hebel, um die Reisekosten im Griff zu behalten.
Wer regelmäßig einkauft, sollte bewusst auf die Wahl des Supermarkts achten. Bónus ist der klassische Discounter und in der Regel für isländische Verhältnisse mit Abstand am günstigsten. Krónan bietet vom Sortiment her am ehesten das, was man aus unseren Supermärkten kennt – ist aber meist etwas teurer. Netto liegt preislich in etwa dazwischen. Gerade bei einer 14 Tage Rundreise, bei der du mehrfach einkaufst, summieren sich diese Unterschiede deutlich.
Restaurants sind in Island grundsätzlich teuer – selbst außerhalb der Hotspots. Das bedeutet nicht, dass man komplett darauf verzichten muss. Es lohnt sich jedoch, Restaurantbesuche bewusst einzuplanen und als kleines Highlight zu sehen, statt täglich essen zu gehen. So bleibt das Budget unter Kontrolle und der Genussfaktor steigt sogar.
Ein Punkt, bei dem viele unnötig Geld ausgeben, ist Wasser. Flaschenwasser ist in Island teuer, schlicht weil es kaum jemand kauft. Das Leitungswasser hat hervorragende Qualität und ist überall problemlos trinkbar. Mit einer wiederverwendbaren Trinkflasche kannst du dich in Unterkünften, auf Campingplätzen oder an öffentlichen Wasserhähnen versorgen und sparst dir diesen Kostenpunkt vollständig.
Auch Alkohol und Zigaretten sind deutlich teurer als in vielen anderen Ländern. Wer hier nicht bewusst plant oder stark konsumiert, wird das schnell im Gesamtbudget merken.
Touren & Ausflüge – was lohnt sich wirklich (und was ist kostenlos)?
Viele verbinden eine Reise nach Island automatisch mit teuren Touren und geführten Ausflügen. Tatsächlich ist Island eines der wenigen Reiseziele, bei dem ein Großteil der Highlights komplett kostenfrei zugänglich ist. Wasserfälle, schwarze Strände, Gletscherlagunen, heiße Quellen oder beeindruckende Landschaften entlang der Ringstraße kosten keinen Eintritt – abgesehen von den Parkgebühren.
Das bedeutet: Du kannst zwei Wochen durch Island reisen und unglaublich viel erleben, ohne täglich Geld für Aktivitäten auszugeben. Gerade für einen Low-Budget-Roadtrip ist das ein enormer Vorteil.
Teurer wird es bei geführten Touren. Walbeobachtungen, Gletscherwanderungen, Eishöhlen-Touren oder Hochland-Superjeep-Ausflüge sind besondere Erlebnisse, haben aber ihren Preis. Hier lohnt es sich, bewusst zu wählen, statt alles mitzunehmen. Oft reicht ein oder zwei gezielt ausgewählte Highlights, um die Reise unvergesslich zu machen – ohne das Budget zu sprengen.
Auch beim bekannten Golden Circle gilt: Die klassischen Sehenswürdigkeiten sind frei zugänglich. Kosten entstehen eher durch Zusatzangebote oder geführte Programme.
Für deine Reisekosten in Island heißt das: Der größte Teil der Naturerlebnisse ist kostenlos. Bezahlte Touren sind optional – und genau deshalb solltest du sie bewusst als Erlebnis-Bonus einplanen und nicht als Standardbestandteil deiner Route.
Beispiel-Budget: 14 Tage Ringstraße (2 Personen)
Damit du eine realistische Vorstellung bekommst, rechnen wir eine typische 14 Tage Rundreise rund um Island durch. Grundlage sind etwa 2.000 Kilometer Strecke inklusive Abstechern, überwiegend Selbstverpflegung und 1–2 kostenpflichtige Aktivitäten.
Natürlich schwanken die Preise je nach Saison, Fahrzeugwahl und Buchungszeitpunkt – die folgenden Zahlen sind daher als grobe Orientierung zu verstehen.
Variante 1: Mietwagen (2WD) + Zelt + Camping
Diese Variante ist in der Regel die günstigste Möglichkeit, Island zu bereisen. Du kombinierst einen normalen PKW mit Camping und hältst sowohl Fahrzeug- als auch Unterkunftskosten niedrig.
Typische Kosten:
- Flug: ca. 300–600 € pro Person
- Mietwagen (2WD, 14 Tage): etwa 800–1.200 € gesamt
- Campingplätze: ca. 20 € pro Person und Nacht → rund 280 € pro Person
- Benzin: ca. 400 € gesamt
- Parkgebühren: grob 100–150 € gesamt
- Lebensmittel: ca. 20–25 € pro Tag → 280–350 € pro Person
- 1–2 Touren oder Restaurantbesuche: optional 200–300 € pro Person
👉 Realistisches Gesamtbudget: ab 1.600–2.200 € pro Person
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Variante 2: Rundreise mit dem Camper
Ein Camper ist oft ein guter Kompromiss zwischen Budget und Komfort. Fahrzeug und Unterkunft sind kombiniert, dafür sind Miete und Sprit etwas höher.
Typische Kosten:
- Flug: ca. 300–600 € pro Person
- Camper-Miete (14 Tage): etwa 1.400–2.000 € gesamt
- Stellplätze: ca. 280 € pro Person
- Benzin: durch höheren Verbrauch ca. 500–600 € gesamt
- Parkgebühren: grob 100–150 € gesamt
- Lebensmittel: 280–350 € pro Person
- 1–2 Touren oder Restaurantbesuche: optional 200–300 € pro Person
👉 Realistisches Gesamtbudget: ab 2.000–2.500 € pro Person
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Variante 3: Mietwagen + feste Unterkünfte
Diese Kombination bietet den höchsten Komfort – ist aber auch die teuerste Lösung. Neben dem Mietwagen fallen pro Nacht feste Unterkunftskosten an, die sich über zwei Wochen deutlich summieren.
Typische Kosten:
- Flug: ca. 300–600 Euro pro Person
- Mietwagen (2WD, 14 Tage): etwa 800–1.200 € gesamt
- Unterkünfte: durchschnittlich 150–200 € pro Nacht → 2.100–2.800 € gesamt
- Benzin: ca. 400 € gesamt
- Parkgebühren: grob 100–150 € gesamt
- Lebensmittel + Restaurantbesuche: 350–500 € pro Person
👉 Realistisches Gesamtbudget: ab 2.500–3.500 € pro Person
Diese drei Varianten zeigen deutlich, wie stark die Reisekosten in Island von der Reiseart abhängen. Die Route ist identisch – der Preisunterschied entsteht fast ausschließlich durch die Art der Unterkünfte und Fahrzeugwahl. Gleichzeitig gibt es nach oben praktisch keine Grenze: Größere Fahrzeuge, hochwertige Hotels, mehrere geführte Touren oder spontane Buchungen in der Hauptsaison können das Budget schnell in ganz andere Dimensionen verschieben.
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Die 10 wichtigsten Spartipps für Island
Zum Abschluss noch einmal die effektivsten Hebel, mit denen du deine Reisekosten in Island spürbar senken kannst – ohne auf das Erlebnis zu verzichten:
1. Reise außerhalb der Hauptsaison.
Sommer ist beliebt – und teuer. Frühjahr und Herbst sind oft deutlich günstiger bei Mietwagen und Unterkünften.
2. Buche früh – vor allem Fahrzeug und Unterkünfte im Sommer.
Gerade Mietwagenpreise steigen stark, wenn die Verfügbarkeit sinkt.
3. Prüfe, ob du wirklich einen 4×4 brauchst.
Für die Ringstraße reicht in der Regel ein 2WD. Der Preisunterschied kann erheblich sein.
4. Vergleiche Mietwagen- und Camperanbieter.
Mini-Camper oder kleinere Fahrzeuge sind oft deutlich günstiger als größere Modelle.
5. Setze auf Camping oder einfache Guesthouses.
Feste Unterkünfte treiben das Budget am stärksten nach oben.
6. Kaufe überwiegend bei Bónus ein.
Der Discounter ist meist deutlich günstiger als andere Supermärkte.
7. Trink Leitungswasser statt Flaschenwasser.
Das Wasser in Island ist hervorragend – eine wiederbefüllbare Flasche spart täglich Geld.
8. Plane deine Tankstopps.
In größeren Orten sind die Benzinpreise meist günstiger als an abgelegenen Tankstellen.
9. Plane nur wenige, ausgewählte Touren.
Die meisten Naturhighlights sind kostenlos. Bezahlte Aktivitäten bewusst auswählen statt alles mitnehmen.
10. Kalkuliere mit Puffer.
Ungeplante Ausgaben entstehen schnell – wer etwas Reserve einplant, reist entspannter.
Fazit – Wie teuer ist Island wirklich?
Wie teuer ist Island also wirklich? Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an.
Der größte Unterschied entsteht nicht durch die Route, sondern durch die Art des Reisens: Fahrzeugwahl, Unterkunftsform und Reisezeit entscheiden über mehrere hundert oder sogar tausend Euro Unterschied.
Mit Zelt und Mietwagen ist Island deutlich günstiger machbar, als viele denken. Ein Mini-Camper kann ein guter Kompromiss sein. Wer dagegen feste Unterkünfte, größere Fahrzeuge oder mehrere geführte Touren einplant, landet schnell in einer ganz anderen Budgetklasse.
Wichtig ist vor allem eines: Die beeindruckendsten Erlebnisse – Wasserfälle, Gletscher, schwarze Strände, weite Landschaften – kosten in den meisten Fällen keinen Eintritt. Genau das macht Island so besonders. Du zahlst in erster Linie für Komfort und Bequemlichkeit, nicht für die Natur selbst.
Und ja: Nach oben gibt es bei den Reisekosten in Island praktisch kein Limit. Luxusunterkünfte, 4×4-Fahrzeuge, Hochlandtouren oder spontane Buchungen in der Hauptsaison können das Budget schnell verdoppeln.
Aber genauso ist es möglich, Island bewusst, einfach und vergleichsweise günstig zu bereisen – wenn man weiß, an welchen Stellschrauben man drehen kann.
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